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Alumnatstreffen 2015

  Am "Rogate"-Wochenende - vom 8. bis 10. Mai - haben wir uns wieder getroffen. In der Vesper erlebten wir die "Camerata Vocale Hessen" aus Lich unter der Leitung von Christof Becker mit einem Programm, wie wir es selbst als Laubacher Kantorei auch gerne gesungen hätten. Mit unseren eigenen Gesangsleistungen - von Schlöni bestens vorbereitet und geleitet -  als Männerchor in der alten Schloßküche und im sonntäglichen Gottesdienst waren wir diesmal auch ganz zufrieden.

Fotos Alumnatstreffen 2015

Ebo's Bericht:  

 

Bereits in der Vorbereitung des diesjährigen Treffens mussten wir durch die kurz zuvor vollzogene Schließung der »Traube« (»Gasthaus am Park«) mehrfach umdisponieren – gleichzeitig hatten sich durch die Schließung der früheren Jugendherberge(inzwischen wieder geöffnet) die Übernachtungsmöglichkeiten deutlich reduziert. Da auch das »Waldhaus«, in dem wir tagen wollten, die »Gunst der Stunde« nutzte (unannehmbare finanzielle Bedingungen), waren weitere Abweichungen vom geplanten/vorbereiteten Ablauf erforderlich. Schließlich haben die dann getroffenen Regelungen – zu unserer Erleichterung – getragen. Kurz: wie wir aus diesem Anlass ohne Übertreibung schließen dürfen, hat die Abschaffung der Kantorei der Stadt Laubach nicht gut getan.

Immer wieder wurde daran erinnert, dass dies das erste Alumnatstreffen war, an dem »Jonny« nicht teilgenommen hat.

Der Freitagabend startete mit einer gut besuchten Chorprobe unter der Leitung von Hans Martin Schlöndorf – Jürg Wieber und Marianne hatten aus gesundheitlichen Gründen (Kur) ihre Teilnahme am Alumnatsfest leider absagen müssen. Auch in diesem Jahr wurden wir von »unseren« und den bewährten externen »Laubacher-Frauen« unterstützt. Schlöni hatte für den Auftritt im Sonntagsgottesdienst – überarbeitete (nicht mehr ganz so hoch und so tief) – liturgische Stücke des »Alten Herrn« ausgewählt(»Liturgische Stücke d. Lutherkirchen in Wittenberg in ausgewählten Sätzen von Adolf Wieber, Kantor in Wittenberg«) – selbst Kantoreimitglieder der ersten Stunde konnten sich nicht daran erinnern, einige dieser Chorsätze jemals gesehen und schon gar nicht gesungen zu haben.

Danach das Treffen und Wiedersehen in der »Eule« - nach Übernahme durch einen neuen Wirt hat dieser Ort wieder sehr gewonnen. Wie immer hat gerade dieser Teil des Treffens, wenn sich die meisten nach einem Jahr wieder begegnen, seinen besonderen Charakter unverändert beibehalten.

Am Samstagmorgen dann die Mitgliederversammlung – erstmals im Gemeinde­saal, alkoholfrei, bei Kaffee und Mineralwasser. Leider hat der Frankfurter Flughafen (»Fraport«) die dort verschwundenen Notizen zum Protokoll, die Teilnehmer- und die »Entschuldigungsliste« unserem Ehrenschriftführer Werner Martin nicht wieder ausgehändigt. Wie Ihr dem beigefügten, rekonstruierten Protokoll entnehmen könnt, waren wir trotz allem fleißig und entscheidungsfreudig. Die verantwortlichen Diskussionsteilnehmer sind auf den entsprechenden Fotos (vgl. Website) vollständig erfaßt.

Beim Protokoll weisen wir ganz besonders auf den Abschnitt hin, der sich mit der Umwidmung des »Orgel-« in das jetzige »Solidaritätskonto« befaßt – bei der natürlichen Verminderung der Mitgliederzahlen möchten wir möglichst allen Ehemaligen die Möglichkeit eröffnen, an den jährlichen Treffen teilnehmen zu können.

Danach zur – ausgezeichneten (!) – Kartoffelsuppe mit Einlage in die »Eule« - an dieser Stelle unseren Dank an Eike Streller, der anlässlich seines »runden« Geburtstages diesen Teil des Treffens gesponsert hat.

Nach traditionellem Besuch auf dem Friedhof eine erneute Chorprobe – nach dem »Schwächeln« im vergangenen Jahr wollte(n) Schlöni/wir auf »Nummer Sicher« gehen.

In der Vesper gestaltete die »Camerata Vocale Hessen« unter der Leitung Hrn. Christof Beckers ein eindrucksvolles, extra zu diesem Anlaß einstudiertes, eineinhalbstündiges, (wunderbares !) Konzert (vgl. beigefügte Kritik und Bilder im Internet). Die zahlreichen Zuhörer honorierten abschließend mit lang anhaltendem Beifall und einer Spende von 1223,00 € diesen großen Genuß. Erstmals seit langer Zeit wurden diese Mittel nicht mehr für die Orgel sondern, wie früher auch, zweckbestimmt für die alljährliche musikalische Gestaltung der Vesper anläßlich unseres Treffens, vorgesehen.

Dann der Abend in der »Alten Küche« - durch Graf Karl auch in diesem Jahr (und auch bereits für 2016) erneut kostenfrei zur Verfügung gestellt – allerbesten Dank. Neben dem Chorleiter, Hrn. Becker und dessen Begleiterin nahmen auch der neue Pfarrer und seine Gattin teil – eine gute Gelegenheit, sich in diesem entspannten Rahmen miteinander bekannt zu machen. Ein Lob an den Caterer. Schlöni forderte dann bei den obligatorischen Männerchören auch zu später Stunde dann noch chorische Disziplin – keine individuellen, nostalgischen Schlenker, streng nach Noten, … Ein sehr schöner Abend.

Der Sonntagsgottesdienst – nach vorbereitender Probe – wurde in diesem Jahr durch Friedrich (Liturgie und Predigt), Anja Martine (Orgel) und unseren gemischten Chor gestaltet – die Proben hatten sich gelohnt und wir haben uns und Schlöni nicht »blamiert«. Dabei werden immer wieder Erinnerungen an unser – zu „aktiven Zeiten“ - wöchentliches Pflichtprogramm lebendig.

Nach obligatorischem Gruppenfoto fand in diesem Jahr wegen der Erkrankung des Grafen Karl kein Empfang im Schloss statt.

Während einige sich zum gemeinsamen Mittagessen noch in der »Eule« zusammenfanden, verließen viele dann schon wieder Laubach – wild entschlossen, sich trotz aller Zipperlein auch im nächsten Jahr wiederzusehen.

 

 

Notenkreuz

Singalumnat

& Laubacher
 Kantorei
 

 

  

  

  

   

Live-Mitschnitte aus Konzerten
(1957 bis 1970). Die "Tontechniker" verfügten nur über einfache Bandgeräte und keine besondere Ausbildung. -

Ausser Haus - meist auf Konzertreisen - machten wir uns untereinander aufmerksam mit dem Pfiff (b-a-c-h):

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